Gut zu wissen – Aktuelle Informationen auf einen Blick

Ab 16. September tritt ein dreistufiges Warnsystem in Kraft. Dies bedeutet, dass es strengere Regelungen bei abzeichnender Überlastung der Krankenhäuser geben wird. Indikatoren für die drei Stufen ist künftig die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz – also wie viele Menschen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern mit COVID-19 ins Krankenhaus eingeliefert werden – und die Auslastung der Intensivbetten mit COVID-19-Patienten. Dabei gelten die vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg veröffentlichten Zahlen. Den tagesaktuellen Bericht des Landes Baden-Württemberg (inklusive Angaben zur Hospitalisierungsinzidenz) finden Sie hier.

Aktuell gilt die Basisstufe in Baden-Württemberg.

Welche Warnstufen gibt es?

Basisstufe: Hospitalisierungsinzidenz unter 8,0 und nicht mehr als 249 Intensivbetten mit COVID-19-Patienten belegt. In der ersten Stufe (Basisstufe), bleiben die bisherigen Regeln mit 3G in den meisten Bereichen bestehen.

Warnstufe: Die Warnstufe wird ausgerufen, wenn die Hospitalisierungsinzidenz an fünf Werktagen in Folge den Wert von 8,0 erreicht oder überschreitetoderdie Auslastung der Intensivbetten in Baden-Württemberg an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen den Wert von 250 erreicht oder überschreitet. In der Warnstufe gibt es dann eine PCR-Testpflicht in vielen Bereichen.

Alarmstufe: Die Alarmstufe wird ausgerufen, wenn die Hospitalisierungsinzidenz an fünf Werktagen in Folge den Wert von 12,0 erreicht oder überschreitetoderdie Auslastung der Intensivbetten in Baden-Württemberg an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen den Wert von 390 erreicht oder überschreitet. In der Alarmstufe gilt für ungeimpfte Personen in einigen Bereichen ein Zutritts- und Teilnahmeverbot (2G).

Ausgenommen von der PCR-Testpflicht (Warnstufe) bzw. dem Zutritts- und Teilnahmeverbot (Alarmstufe) sind:

Diese Personen müssen in beiden Stufen einen negativen Antigen-Schnelltest vorlegen.

Testpflicht für Kinder und Jugendliche

  • Ausgenommen von der Testpflicht sind Kinder bis einschließlich fünf Jahre sowie sechs- und siebenjährige Kinder, die noch nicht eingeschult sind.
  • Schülerinnen oder Schüler einer Grundschule, eines sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums, einer auf der Grundschule aufbauenden Schule oder einer beruflichen Schule müssen keinen Testnachweis vorlegen. Da sie regelhaft zweimal pro Woche in der Schule getestet werden, reicht die Vorlage des Schülerausweises, einer Schulbescheinigung, einer Kopie des letzten Jahreszeugnisses, eines Schüler-Abos oder eines sonstigen schriftlichen Nachweises der Schule. Schülerinnen und Schüler sind in der Alarmstufe ebenfalls von 2G ausgenommen.
  • Personen bis einschließlich 17 Jahre, die nicht mehr zur Schule gehen, sind von der PCR-Testpflicht (Warnstufe) bzw. dem Zutritts- und Teilnahmeverbot (Alarmstufe) ausgenommen. Sie müssen in beiden Stufen einen negativen Antigen-Schnelltest vorlegen. 

Maskenpflicht

Es gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske ab 6 Jahren. Eine Ausnahmevon der Maskenpflicht gilt in den folgenden Bereichen:

  • im privaten Bereich,
  • im Freien, es sei denn, es ist davon auszugehen, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht zuverlässig eingehalten werden kann,
  • für Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr,
  • für Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer medizinischen Maske aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder nicht zumutbar ist, wobei die Glaubhaftmachung gesundheitlicher Gründe in der Regel durch eine ärztliche Bescheinigung zu erfolgen hat,
  • sofern das Tragen einer Maske aus ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen im Einzelfall unzumutbar oder nicht möglich ist oder
  • sofern ein anderweitiger mindestens gleichwertiger Schutz für andere Personen gegeben ist.

Private Zusammenkünfte und private Veranstaltungen sind zulässig:

  • in der Basisstufe ohne Beschränkung,
  • in der Warnstufe nur mit Angehörigen eines Haushalts und fünf weiteren Personen,
  • in der Alarmstufe nur mit Angehörigen eines Haushalts und einer weiteren Person.
  • Paare, die nicht zusammenleben, gelten als ein Haushalt.
  • Immunisierte Personen sowie Personen, die noch nicht das 18. Lebensjahr vollendet haben oder sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können oder für die keine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission besteht, bleiben bei der Ermittlung der Personenzahl und des Haushaltes unberücksichtigt.

Einzelhandel
Generell gelten die Abstands-, Hygiene- und Zugangsregelungen sowie Maskenpflicht.

  • in der Basisstufe und in der Wanrnstufe ohne weitere Regelungen
  • in der Alarmstufe gilt der 3 G Nachweis (nur Zutritt für genesene, geimpfte oder getestete Personen)

Wo gibt es weiterführende Informationen?