Der Honig der Steinzeit – uralt, gesund, lecker!
Donnerstag den 14. und Freitag den 15. Mai 2026
Was haben der Bodensee und eine Höhle im Osten Spaniens gemeinsam? Beide legen Zeugnis vom Verlangen steinzeitlicher Kulturen nach der wohl süßesten Versuchung ab, die sich in freier Natur finden lässt: Honig. Ganz ohne Maschinen, mit 0 % Industrie-Zucker und garantiert 100 % Bio, war das „flüssige Gold“ schon damals ein Schatz, für den kaum eine Anstrengung zu groß war. Während man sich vor rund 10.000 Jahren noch mit der Suche nach wilden Bienen und ihrer zähflüssigen Reserven begnügte – so durch eine Höhlenmalerei in den Cuevas de la Araña in Ostspanien dargestellt – waren die Pfahlbauer am Bodensee spätestens um 3.000 v. Chr. dazu in der Lage, den fleißigen Insekten mittels sogenannter „Klotzbeuten“ attraktive Behausungen zur Verfügung zu stellen. So konnte der frische Honig wesentlich einfacher geerntet werden. Der Heimatforscher und Bio-Imker Herbert Gieß, selbst stolzer Besitzer von nach steinzeitlichen Vorbildern hergestellten Klotzbeuten, erklärt, was bei dieser frühen Form der Imkerei alles zu beachten war.
Tipp: Am Stand von Herrn Gieß darf echter „Steinzeithonig“ probiert werden.